Sgraf­fi­to

Sgraf­fi­to

Wir gra­tu­lie­ren der Medi­en­werk­statt Fran­ken e.V. zum Denk­mal­schutz­preis 2019 für den Film “Sgraf­fi­to — die Kratz­putz­kunst der Nachkriegszeit”.

Vom Reiz des unscheinbaren

Vom Reiz des unscheinbaren

50ER-JAH­RE-ARCHI­TEK­TUR IN NÜRNBERG

Nürn­berg, 1945: Nach dem 2. Welt­krieg war die his­to­ri­sche Alt­stadt so gut wie voll­stän­dig zer­stört. Doch der Wie­der­auf­bau begann schnell: 1947 wur­de das ers­te Pri­vat­haus gebaut, 1949 das Dür­er­haus ein­ge­weiht und mit dem Bau der Staats­bank am Loren­zer Platz (heu­te: Hei­mat­mi­nis­te­ri­um) begon­nen. 1953 fei­er­te das mar­kan­te Plär­r­erhoch­haus sei­ne Eröffnung.

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Wei­chen­stel­lun­gen für den Wie­der­auf­bau in Nürnberg

Wei­chen­stel­lun­gen für den Wie­der­auf­bau in Nürnberg

„Von allen deut­schen Städ­ten hat Nürn­berg beim Wie­der­auf­bau sei­ner Alt­stadt unter Über­win­dung der größ­ten Schwie­rig­kei­ten aus der alten Tra­di­ti­on das Bes­te geret­tet und wie­der erste­hen las­sen. Die Wie­der­her­stel­lung des Nürn­ber­ger Alt­stadt­bil­des gehört schlecht­hin zu den bes­ten Leis­tun­gen des deut­schen Städ­te­bau­es nach dem Zwei­ten Welt­krieg.“ Mit einem Super­la­tiv eröff­ne­te der dama­li­ge Lan­des­kon­ser­va­tor Adam Horn sei­nen Auf­satz zur Erneue­rung des Stadt­bil­des nach 1945 im zwei­tei­li­gen Pracht­band „Nürn­berg – Geschich­te einer euro­päi­schen Stadt“, der im Rah­men des soge­nann­ten Dürer-Jah­res 1971 anläss­lich des 500. Geburts­ta­ges des gro­ßen Künst­lers auf­ge­legt wur­de und noch immer als Stan­dard­werk gilt.

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Nach­denk­li­ches zur Debat­te um das Pel­ler­haus in Nürnberg

Nach­denk­li­ches zur Debat­te um das Pel­ler­haus in Nürnberg

Es ist heu­te beliebt, die staat­li­che Siche­rung öffent­li­cher Belan­ge als „bür­ger­fern“ in Fra­ge zu stel­len. Ohne es zu wol­len, öff­net man damit auch noch den Bereich des kul­tu­rel­len Erbes einem neo­li­be­ra­len Den­ken, das nicht vom Schutz des Bedürf­ti­gen (wozu es auto­ri­sier­ter Insti­tu­tio­nen bedarf), son­dern vom „dyna­mi­schen Wan­del“ im Inter­es­se der jeweils Stärks­ten oder Belieb­tes­ten geprägt ist. Buch­lä­den, Bie­nen, Bau­denk­ma­le und man­ches mehr – sie wer­den wei­ter ver­lo­ren gehen, wenn Schutz oder För­de­rung schwä­cheln. Es wäre aber zu wenig, wenn nur ein paar gro­ße oder beson­ders attrak­ti­ve Exem­pla­re übrig blieben.

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